2017-11-21
Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 200. Jahrestag der Gründung der deutschen Kolonien in Aserbaidschan fand die Präsentation einer Buchpublikation in Berlin statt
  1. November d. J. fand mit freundlicher Unterstützung  des Sekretariats der Nationalen UNESCO-Kommission der Republik Aserbaidschan die Präsentation der Buchpublikation „Zur Philosophie der gegenseitigen Einflussnahme der Kulturen. Gründung der deutschen Kolonien im südlichen Kaukasus“ (auf Aserbaidschanisch) in den Räumlichkeiten des Internationalen Clubs im Auswärtigen Amt statt. Der Autor der erwähnten Buchpublikation ist Ilham Mämmädsade, Direktor des Instituts für Philosophie der Akademie der Wissenschaften in Aserbaidschan.

Mit Begrüßungswort eröffnete Botschafter Ramin Hasanov die Veranstaltung. In seiner Rede gab er bekannt, dass der Staatspräsident Ilham Aliyev aus dem Anlass des 200. Jahrestags der Gründung der deutschen Kolonien im südlichen Kaukasus einen Sondererlass unterschrieben habe. Gemäß diesem Sondererlass würden im Laufe des Jahres  verschiedene Aktionen durchgeführt. Die Präsentation des oben erwähnten Buchs sei ein Bestandteil dieser Aktionen. Botschafter unterstrich außerdem, das Jahr 2017 sei ein besonderes Jahr, denn in diesem Jahr überschneiden sich die Feierlichkeiten zum 200. Jahrestag der deutschen Kolonien mit der des 25. Jahrestags der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Deutschland.

Heidrun Tempel, Beauftragte für Außenwissenschafts-, Bildungs- und Forschungspolitik sowie Auswärtige Kulturpolitik, lobte in ihrer Rede den sorgfältigen Schutz der deutschen Spuren in  Aserbaidschan. Sie brachte ihre Hoffnung zum Ausdruck, dies sei ein guter Anhaltpunkt für den Ausbau der bilateralen Verhältnisse zwischen Deutschland und Aserbaidschan.

Elnur Sultanov, Generalsekretär der Nationalen UNESCO-Kommission der Republik Aserbaidschan, präsentierte die Buchpublikation. Dieses Buch sei eine gute Quelle fürs Studium des interkulturellen Dialogs und der deutschen Spuren. Im Rahmen seiner Präsentation hob er außerdem die friedliche Koexistenz  der Religionen und Kulturen in Aserbaidschan hervor.

An der Präsentationzeremonie nahmen die namhaften Vertreter aus Bildung, Kultur und der Wissenschaft teil.         

 

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